Brandaktuell  

   

Dank Haspa-LotterieSparen und Stadtzuschuss:

Glinder Jugendfeuerwehr bekommt neuen Transportanhänger

Glinde (fpr). „Wir brennen für die Feuerwehr“, schwärmt Christian Reineke, Filialleiter der Hamburger Sparkasse (Haspa) in Glinde, als er den beiden 15-jährigen Gruppenführern der Glinder Jugendfeuerwehr, Vanessa Rheinsberg und Tom Seiffert, den Fahrzeugschlüssel für den neuen Transportanhänger überreicht. 38 weitere Jugendfeuerwehrmitglieder zwischen 12 und 18 Jahren, davon 14 Mädchen, stehen angetreten und klatschen erfreut Beifall. „Wenn wir jetzt zu einer Ausfahrt ins Zeltlager fahren, können wir sicher sein, dass wir zukünftig alles mitbekommen“, heißt es in ihren Reihen.

Die Sparkasse hat 6.000 Euro Fördermittel für den Anhänger zur Verfügung gestellt. Das Geld stammt aus dem Haspa-LotterieSparen. „Damit kann man gleichzeitig sparen, gewinnen und gemeinnützigen Organisationen in der Region helfen“, ergänzt Martin Englert, neuer Regionalleiter Stormarn, der zum ersten Mal den Weg zur Glinder Feuerwehr auf sich genommen hat und begeistert ist, was bei der Jugendfeuerwehr so alles geboten wird. Dabei ist es schon die zweite Unterstützung durch die Haspa, die die hiesige Nachwuchsorganisation erhält. Im letzten Jahr gab es bereits 21.500 Euro für einen neuen Mannschaftstransportwagen. Das Geld ging an den Förderverein der Feuerwehr Glinde e.V., der die Fahrzeuge beschaffte.

„Lediglich 50 Prozent unserer Dienste gelten der feuerwehrtechnischen Ausbildung“, erklärt Jugendfeuerwehrwart Dieter Rohde, „Der Rest zählt zur allgemeinen Jugendarbeit.“ Und da sind
die Glinder besonders aktiv. Sport, Spiel, Spaß und Spannung wird das ganze Jahr über groß geschrieben. Kulturelles Engagement, Umweltschutz, sportliche Ertüchtigung, Europaarbeit und Gesellschaftspolitik stehen auf dem Plan, dazu Ferienfreizeiten und internationale Begegnungen. Das Spektrum ist vielseitig. Nicht umsonst sind die Plätze in der Glinder Jugendfeuerwehr gefragt. „Neben den rund 40 jugendlichen Mitgliedern führen wir eine lange Warteliste“, weiß Dieter Rohde.

„Ohne unsere Jugendfeuerwehr wäre es allerdings um unseren Feuerwehr-Nachwuchs schlecht bestellt“, sagt Glindes Gemeindewehrführer Michael Weidemann. Mehr als 90 Prozent der Einsatzabteilung werden laut dem Feuerwehrchef aus der Jugendfeuerwehr rekrutiert. Auch Bürgermeister Rainhard Zug, der mit seinem Amtsleiter Bernd Mahns erschienen war, kennt seine Wehr nur zu gut und ist ebenfalls stolz auf die vorbildliche Jugendgruppe mit tollem Teamgeist. „Gute Investitionen helfen, die Wehr auch zukünftig so attraktiv zu halten“, meint der Verwaltungschef. Daher hat die Stadt die verbleibenden 3.000 Euro für den Jugendfeuerwehr- Anhänger als Zuschuss beigesteuert.

Das mobile Gefährt ist speziell auf die Belange der Feuerwehr zugeschnitten. Es wiegt 3,5 Tonnen, ist fast zwei Meter hoch und hat eine optimale Innenbeleuchtung. Zudem ist der Anhänger vielseitig einsetzbar. „Wenn wir ihn bei Veranstaltungen nutzen wollen, kann man einen Tresen anbringen und schon haben wir einen multifunktionellen Verkaufswagen“, sprudelt es aus Vanessa Rheinsberg und Tom Seiffert. Oder für Übungen auf dem Mühlenteich ist flugs das Schlauchboot verladen.

 

Bildunterschrift:
„Gut für Glinde“ – Schlüsselübergabe für den neuen Transportanhänger der Glinder Jugendfeuerwehr dank Haspa-LotterieSparen und Stadtzuschuss. (V.l.n.r.) Martin Englert, Holger Uven, Christian Reineke, Jörg Oertel, Reinhard Zug, Vanessa Rheinsberg, Dieter Rohde, Tom Seiffert. Foto: fpr 

In eine gemeinsame (Feuerwehr-) Zukunft:
 
Vor nicht allzu langer Zeit haben sich unsere beiden Kameraden Nina und Marco Rohde getraut, das Ja-Wort zu geben. Die kirchliche Trauung fand in der Kirche in Hamburg-Kirchsteinbek statt, wo Famlienangehörige, Freunde, Kollegen und Kameraden Spalier standen. Nina (geb. Niedbalka) ist Mitglied unserer Verwaltungsabteilung und hat sich der Jugendarbeit verschrieben. Marco ist Mitglied unserer Einsatzabteilung und hat u.a. die Funktion des stellv. Gruppenführers.
 
Wir gratulieren beiden zu ihrer Hochzeit und wünschen ihnen nicht nur für die gemeinsame Feuerwehr-Zukunft alles Gute.

 

Condolences

 
Nos manifestamos o nosso grande compaixão pelos incêndios florestais na região Pedrogão Grande.
Prejudicado à natureza e as aldeias e a morte de pelo menos 68 pessoas que morreram na vitima inferno.
Além disso, nossos pensamentos estão com os familiares e os habitantes que perderam os seus bens e mercadoria.
Maß tambén a solidaridade dos nossos camerados portugueses que lutaram com a sua vida desde sabado contra as chamas.
Estamos profundamente tristes com toda a nação e por estão horas dificeis de parte por cameradagém.

Dá-bis um Signal de quando e combo podemos ajudar-vos.

Camerados Bombeiros Glinde Alemanha


Beileidsbekundung
 
Wir bekunden unsere große Anteilnahme an den durch die Waldbrände in der Region Pedrógão Grande verursachten verheerenden Schäden an der Natur und den Dörfern und an dem Tod der mindestens 61 Menschen, die dem Inferno zum Opfer fielen.
Darüber hinaus sind unsere Gedanken nicht nur bei den Angehörigen und den Bewohnern, die ihr Hab und Gut verloren haben, sondern auch in Solidarität bei unseren portugiesischen Kameraden, die seit Samstag unter Einsatz ihres Lebens gegen die Flammen ankämpfen.
Wir sind tief betroffen, trauern mit der ganzen Nation und stehen euch auch in diesen schweren Stunden kameradschaftlich zur Seite.
Gebt uns ein Signal, wann und wie wir euch helfen könnten.
 
die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glinde

Glinde (fpr). Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs schaute der Regional-Marketing-Manager Nordamerika für Feuerschutz und Bergbau aus Texas/USA, Charles Pflueger, kürzlich bei der Glinder Feuerwehr vorbei. Er besichtigte mit großem Interesse die neue Feuerwehrwache mit dem modernen Fuhrpark und informierte sich ausgiebig über die Ausstattungen, insbesondere die Gerätschaften der Dräger-Werke. Zur Delegation gehörten auch Helge Trabert, stellvertretenden Amtswehrführer aus Nordstormarn sowie Produkt-Manager Kreislaufatemschutzgeräte) und Gunnar Brors (Marketing-Manager für Feuerschutz) aus Lübeck. Nach einer Begrüßung der Gäste durch Gemeindewehrführer Michael Weidemann übernahm der hauptamtliche Gerätewart der Wehr, Sascha Winterfeld, zusammen mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Wolfgang Marin, die Führung. Charles Pflueger erzählte zur Verabschiedung von seinen aus Deutschland stammenden Vorfahren und nahm Präsente der Glinder Feuerwehr als Souvenirs mit in sein Gepäck für die Rückreise. Zuvor hatten die Gäste auch schon die Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau besucht.

 

 

Wolfgang Marin als Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Glinde zusammen mit den Gästen von Dräger: Charles Pflueger aus den USA sowie Helge Trabert und Gunnar Brors aus Lübeck (v.l.). Foto: fpr

Glinde (fpr). Wer ist Oma Glinde? Eine in der Stadt lebende Großmutter von entfernt wohnenden Verwandten? Nein, die ist hier nicht gemeint. Die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Glinde vielmehr haben ihr altes Tanklöschfahrzeug vom Baujahr 1960 liebevoll auf den Namen „Oma Glinde“ getauft. Dass sie sich einen so alten Schatz überhaupt noch erhalten und leisten können, ist unter anderem ihrem Förderverein zu verdanken. Denn: Eines der Ziele des gemeinnützigen Vereins ist es, die Tradition der Glinder Feuerwehr zu erhalten und zu fördern. Ein Oldtimer wie Oma Glindemuss nämlich stetig gepflegt und gewartet werden, um die Funktionstüchtigkeit des mit einem 132 PS turboaufgeladenen Dieselmotor angetriebenen Fahrzeugs vom Typ Daimler-Benz LAF322 auch für die nächsten Jahre aufrecht zu erhalten. Sogar die Pumpe und der 2.400 Liter-Wassertank sind noch voll betriebsbereit. Ein Blick in den Fahrgastraum zeigt eine blitzblanke Innenausstattung. Aber: Von Zeit zu Zeit sind kostenaufwendige Wartungsarbeiten fällig, für die es heutzutage keine Original-Ersatzteile mehr zu beziehen gibt. Für diese Restaurierung sind dann Mittel aus dem Etat des Fördervereins der Feuerwehr Glinde e.V., der sich aus Beiträgen und Zuwendungen finanziert, bestens angelegt.

Eine entsprechende Spende erhielt der Förderverein der Feuerwehr jüngst von Geschäftsleuten des Ladencenters Glinder Berg. Dort hatte man Anfang Dezember letzten Jahres einen Adventsbasar veranstaltet, dessen Teilerlös der Feuerwehr zu Gute kommen sollte. Darauf angesprochen mussten die Geschäftsinhaber wie Sigrid Herbst vielfach erläutern, dass es sich bei der Glinder Wehr um eine Freiwillige und nicht eine Berufs-Feuerwehr handelt. Und dass trotz der hervorragenden Öffentlichkeitsarbeit der ehrenamtlichen Helfer, wie sie erschreckend feststellte. Sigrid und Michael Herbst wissen dabei, wovon sie sprechen. Ihr 19-jähriger Sohn Marcel ist selbst Mitglied der hiesigen Einsatzabteilung und muss häufig nicht nur vom Abendbrottisch aufspringen, wenn sein Funkmeldeempfänger lospiepst. Rund 250 Mal pro Jahr wird die Glinder Wehr durchschnittlich zu verschiedensten Einsätzen alarmiert. Brände löschen, Menschen- und Tierleben retten, verunglückte Fahrzeuge bergen oder die Umwelt schützen sind einige Bereiche, mit denen die Feuerwehrleute zu kämpfen haben.

Für die Sammlung beim Adventsbasar am Glinder Berghatte Marcel Herbst kurzerhand einen ausgemusterten Handfeuerlöscher zu einem Spendenlöscherumgebaut. Schein für Schein wanderte in diese überdimensionale Büchse, sodass am Ende ein Betrag von 556,22 Euro zusammen gerechnet werden konnte. Zusammen mit Sigrid Herbst vom Fahrzeughausund Michael Herbst von Lotto Tabak Krohnkamen nun Peter Nilsson (Mecklenburgische Versicherung), Kathrin Sievers vom gleichnamigen Pflegedienst sowie Anke Jelic (Maschenart) ins Feuerwehr-Gerätehaus am Oher Weg, um an den Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr Glinde, Wolfgang Marin, den prall gefüllten Spendenlöscher zu übergeben. Dabei erfuhren sie, welche Fähigkeiten Feuerwehrmitglieder auch als Auszubildende und Arbeitnehmer qualifizieren, wie die Einsatzbereitschaften tagsüber gerade auch von Arbeitgebern abhängig sind oder welchWerte für einen modernen Fuhrpark und die Feuerwache die Stadt als Träger der Feuerwehr aufwenden muss. Die weiteren an der Spende beteiligten Geschäfte sind: Bäckerei Kornblüte, AngesBeauty Lounge, Jacobsen + Sobotka Kältetechnik, Kliemanns Grill und Croques sowie der ISD Security & Reinigungsdienst. 

Übergabe des Spendenlöschers an den Förderverein der Feuerwehr vor Oma Glinde: (stehend v.l.) Peter Nilsson, Michael Herbst, Kathrin Sievers, Anke Jelic und Feuerwehrmann Marcel Herbst sowie (davor kniend) Vereinsvorsitzender Wolfgang Marin mit Ingrid Herbst. Im Hintergrund: Oma Glinde. Foto: fpr

Feuerwehrmann Marcel Herbst mit dem von ihm umgebauten Spendenlöscher von der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Foto: fpr 

Feuerwehrmann Marcel Herbst mit dem von ihm umgebauten Spendenlöscher von der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Foto: fpr 

   
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