Brandaktuell  

   

Glinde (ffpr). Ein kleines Feuer in einem Müllcontainer hat am 16. März in den Abendstunden für einen großen Aufwand der Feuerwehr gesorgt. Der Brand war aus bislang ungeklärter Ursache in der Halle eines Industriebtriebes in der Wilhelm-Bergner-Straße ausgebrochen. Die Glinder Feuerwehr wurde über die automatische Brandmeldeanlage der Firma alarmiert und rückte sofort mit einem Löschzug aus. Zu Löschen gab es für die Helfer nichts mehr. Denn: Die ebenfalls ausgelöste Sprinkleranlage hatte schon dafür gesorgt, dass die Flammen erloschen waren. Allerdings hatte sich das Löschwasser in der gesamten Halle verteilt. Darüber hinaus war das Hochregallager vom Brandrauch völlig verqualmt.

Inzwischen war die Glinder Wehr mit 25 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort. Gleichwohl entschloss sich der Einsatzleiter, auch noch die Nachbarwehren aus Oststeinbek, Schönningstedt und Ohe zur Unterstützung bei den Belüftungsmaßnahmen und der Entfernung des Löschwassers hinzuzuziehen. Damit konnte der Einsatz nach rund zwei Stunden erfolgreich beendet werden.

Mehrere Druckbelüfter in Reihe führten nach dem Feuer in dem Industriebetrieb dazu, dass die Verqualmung in der Halle verschwand. Foto: Leimig

Am Samstag, den 21.03.2015 hieß es herzlich Willkommen für unser neues Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20). 

Das LF 20 ist mit einer Gruppe (9 Einsatzkräfte) besetzt und für Brandeinsätze oder kleinere technische Hilfe vorgesehen.

Das LF 20 hat einen 3000 Liter Wassertank, sowie einen 180 Liter Schaumtank mit Zumischanlage. Die Pumpenanlage hat eine Löschleistung von 3000 l/m bei 10 bar. Desweiteren ist das Fahrzeug mit einem manueller Werfer (RM24) ausgestattet, welcher einen Löschangriff mit Wasser oder Schaum mit bis zu 2.400 l/m ermöglicht.

Das Fahrzeug hat 15,5 Tonnen Gesamtgewicht und der Motor leistet 290 PS.

Weitere Informationen finden sie hier...

Die offizielle Einweihung des LF 20 wird demnächst erfolgen, hierzu werden wir separat berichten.

 

Osterfeuer im Kupfermühlenweg

 

Glinde (ffpr). Zum 28. Mal findet in diesem Jahr wieder unter der Regie der Freiwilligen Feuerwehr Glinde das Osterfeuer statt. Start des Volksfestes ist am Ostersonnabend, 4. April 2015, ab 18 Uhr im Kupfermühlenweg mit einem Rahmenprogramm bis gegen 23 Uhr.

Schon mit einsetzender Dunkelheit wird das Osterfeuer entzündet. So lange der Vorrat reicht, bieten die Feuerwehrleute Grillspeisen, Kaltgetränke, Glühwein und Kakao sowie heiße Waffeln zu zivilen Preisen an.

Unterstützt werden die Angehörigen der FF Glinde von den Kameraden der befreundeten Feuerwehren aus Bacharach am Rhein und Berlin-Suarez, die extra mit jeweils einer Mannschaft anreisen.

Da für das Osterfeuer nur unbehandeltes Holz von Industriepaletten verbrannt wird, nehmen die Glinder Feuerwehrleute auch kein Brennholz oder Buschwerk an.

Ein Tipp für die Autofahrer: Bitte die Fahrzeuge möglichst schon in der Stadtmitte abstellen und zu Fuß zum Veranstaltungsort kommen. In den Anliegerstraßen stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Der Kupfermühlenweg ist für die Veranstaltung am Karsamstag südlich des Mühlenteiches von 13 bis 24 Uhr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

 

Glinde (ffpr). Am frühen Morgen des vergangenen Freitag musste eine Mannschaft der Glinder Feuerwehr mit einem Lösch- und einem Führungsfahrzeug in den Holstenkamp ausrücken. Gegen 2:20 Uhr war hier ein Kleinfeuer vor einer Bäckerei gemeldet worden. Es brannten ein Mülleimer und gelbe Müllsäcke auf einem Rolli. Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz mit einem Schnellangriffsrohr vor und löschten die Flammen innerhalb weniger Minuten ab. Nach den Löscharbeiten übernahm die Polizei die weiteren Ermittlungen. Bereits am 26. Februar sollte die Wehr zu einer Nachbarschaftshilfe nach Barsbüttel ausrücken. Hier hatte gegen 14:15 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes „Am Akku“ ausgelöst. Doch schon während der Anfahrt konnten die Einsatzfahrzeuge beidrehen.

Foto: Leimig

Glinde (ffpr). Im Alter von 12 Jahren zählte er zu den Gründungsmitgliedern der Anfang 1978 offizielle aus der Taufe gehobenen Glinder Jugendfeuerwehr. Inzwischen hat er die Hälfte seines Lebens den Feuerwehrnachwuchs in der Stadt ausgebildet. Dafür erhielt Hans-Joachim Pell heute während der Kreisjugendfeuerwehr-Versammlung in Bad Oldesloe die zweithöchste Auszeichnung, die von der Deutschen Jugendfeuerwehr verliehen werden kann: die Ehrennadel in Silber.

Der Glinder Hauptbrandmeister war fast 25 Jahre lang durchgehend stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und unterstützt die Jugendgruppe nach wie vor als Betreuer und Ausbilder. Welch‘ große Bedeutung die Nachwuchsförderung hat, wurde jüngst anhand markanter Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehr Glinde deutlich: Rund 67 Prozent der Einsatzkräfte wurden aus der Jugendfeuerwehr übernommen, und der Altersdurchschnitt der Einsatzabteilung beträgt 37 Jahre.

Dank und Anerkennung für das Engagement von Hans-Joachim Pell zollten dem überraschten Geehrten die Delegierten und Gäste der Veranstaltung durch stehenden Applaus. Die Laudatio und Auszeichnung hatte anstelle des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes der stellvertretende Landes-Jugendfeuerwehrwart Alexander Wengelewski übernommen. Zu den ersten Gratulanten gehörten Kreispräsident Hans-Werner Harmuth und Kreisbrandmeister Gerd Riemann.

Auch im Beruf ist Hans-Joachim Pell für die Brandschutz tätig. Als Werkschutzleiter eines großen Industriebetriebes in Glinde übt er dort gleichzeitig die Funktion des Leiters der Werkfeuerwehr Federal Mogul Bremsbelag aus.

Der stellvertretende Landes-Jugendfeuerwehrwart Alexander Wengelewski (li.) überreichte Hans-Joachim Pell aus Glinde während der Kreisjugendfeuerwehr-Versammlung in Bad Oldesloe die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Foto:ffpr

   
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