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  Oher Weg 8, 21509 Glinde
   

Glinde (ffpr). Der Weingott Bacchus aus Bacharach am Rhein war in Person von Heiner Mades wieder höchstpersönlich zum zweiten Weinfest der Glinder Feuerwehr in die Feuerwache am Oher Weg angereist. An seiner Seite assistiertem ihm die beiden Bachantinnen Gina Praß (re,) und Andrea Köhler (li.). Nicht nur dieses kostümierte Trio machte das Weinfest der Feuerwehr wieder zu einem unterhaltsamen Aushängeschild. Wehrführer Michael Weidemann zeigte sich zufrieden mit der Besucherzahl: Es war erneut eine gelungene Veranstaltung, bei der man viele nette Gespräche führen konnte. Damit etabliert sich die Feuerwehr nun neben dem Osterfeuer bereits mit einem zweiten kulturellen Highlight in der Stadt.Sein Kollege, der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Markus Heidrich, unterstützte die Kameraden weitreichend. Denn von dem Weingut Karl Heidrich aus der Winzerstadt am Mittelrhein stammen die köstlichen Weine, die an dem Abend bei der Glinder Feuerwehr ausgeschenkt wurden. Weinbautechniker Markus Heidrich und eine Mannschaft der Feuerwehr Bacharach hatten sich dafür kurzerhand in die Feuerwache einquartiert. Der tolle Zuspruch und der große Erfolg des Weinfestes haben schon jetzt zu einer Entscheidung aller geführt: 2018 wird es in jedem Fall eine dritte Auflage dieser beliebten Veranstaltung geben. 

 

 

Besuch am Tag der offenen Moschee:

 

Glinde (ffpr). Einen Besuch der Islamischen Gemeinde Glinde Camii e.V. statteten am Tag der offenen Moschee (3. Oktober) die Projektleiterin der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., Christiane Restle aus Kiel, und der Glinder Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher ab. Sie zählten damit zu den wenigen Besuchern, die den Weg in den Tannenweg gefunden hatten. Der Tag der offenen Moschee wird bereits seit 1997 bundesweit von den Gemeinschaften des Koordinationsrates der Muslime traditionell am Tag der deutschen Einheit begangen. Er stand in diesem Jahr angesichts von Rassismus und Extremismus unter dem Motto „Gute Nachbarschaft – bessere Gesellschaft“. Gegenseitiger Respek, Hilfsbereitschaft und Solidarität sind für das friedvolle Zusammenleben wichtiger denn je.

Dies trifft für die Islamische Gemeinde Glinde mit ihrer Moschee insbesondere zu. Denn: Sie ist Projektpartner der Glinder Feuerwehr bei einem landesweiten Integrationsprojekt „Mehr WIR in der Wehr“. „WIR“ steht dabei für Willkommenskultur, Integration und Ressourcenvielfalt. Projektträger ist die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband. Gefördert wird es unter anderem vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“. Erst kürzlich fand dazu ein aktiver Projektworkshop mit vielen Teilnehmern in der Glinder Feuerwache am Oher Weg statt, der eine Reihe von Vorschlägen und Lösungsansätzen hervorbrachte.

Am Tag der offenen Moschee wurden weitere Informationen zum besseren Kennenlernen und gegenseitigen Verstehen ausgetauscht. Am Ende wohnten Christiane Restle und Tom Reher noch dem Nachmittagsgebet des Imam Ferhat Kızıltaş in der Glinder Moschee bei.

 

In angenehmer Atmosphäre beim Treffen am Tag der offenen Moschee mit der Islamischen Gemeinde Glinde Camii: Cihad Tokucin, Salih Erkök, Ferhat Kızıltaş (Imam), Tom Reher (Feuerwehr-Pressesprecher) und Christiane Restle (Projektleiterin der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein) im Gebetsraum (v.l.). Foto: ffpr

Dank und Anerkennung für verdiente Feuerwehrleute

 

Glinde (fpr). Ausgerechnet in ihrem 120. Jahr des Bestehens hatte die Glinder Feuerwehr die höchste Einsatzzahl in ihrer Geschichte zu verzeichnen. 361 Einsätze mussten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute 2017 absolvieren, so die Jahresstatistik, die Gemeindewehrführer Michael Weidemann in seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr präsentierte. Damit standen die Kameraden fast täglich den Glinder Bürgern in Notsituationen mit Rat und Tat zur Seite; wenngleich sie immerhin 51 Mal zu nachbarschaftlichen Löschhilfen in umliegende Kommunen ausrückten. Einen nicht unwesentlichen Teil der Alarmierungen machten die zunehmenden witterungsbedingten Einsätze aus – ein Fakt, der sicherlich auch 2018 und die zukünftigen Jahre anhalten wird.

 

In ihrer Jahreshauptversammlung wählten die 94 aktiven Mitglieder, von denen immerhin 14 Frauen sind, eine Reihe von neuen Führungskräften. So musste aufgrund des Rücktritts des bisherigen stellvertretenden Gemeindewehrführers, Jörg Oertel, das vakante Amt wiederbesetzt werden. Hier konnte der Wahl der bisherige Zugführer André Rheinsberg die meisten Stimmen auf sich vereinen. Neuer Zugführer wurde daraufhin der bisherige Gruppenführer Sascha Grimlitza, dessen Funktion zukünftig Christopher Rzadki übernimmt. Als neue stellvertretende Gruppenführer gehen Andre Rohde und Dennis Wieg an den Start. Für weitere sechs Jahre bleibt Bernhard Knaup Kassenwart der Wehr. Ferner wurden gewählt: Torsten Hellmich (Sicherheitsbeauftragter), Janina Schütt und Andrea Köhler (Kassenprüfer) sowie Hans-Joachim Pell und Bianka Bohn (Obleute).

 

Aufgrund des Erreichens der Altersgrenze wurden Klaus-Jürgen Behrendt und Ullrich-Michael Bödeker nach vielen Jahren aktiver Einsatzbereitschaft in die Ehrenabteilung überstellt, die nun 17 Mitglieder zählt. Dafür konnten Lars Bardun, Simon Kaphingst und Jan-Ole Knoblauch nach ihrem Probejahr endgültig als neue Mitglieder aufgenommen werden. Aus der mehr als 30 Mitglieder starken Jugendfeuerwehr traten der Jugendgruppenleiter Vincent Hassenstein und Sarah Michell Küsel in die Einsatzabteilung über. Vincent Hassenstein, Simon Kaphingst, Jan-Ole Knoblauch und Sarah Michell Küsel erhielten folglich den Dienstgrad Feuerwehrmann bzw. -frau.

 

Nach Absolvierung von Fortbildungslehrgängen oder durch Tätigkeiten in besonderen Funktionen wurden ferner durch den Gemeindebrandmeister befördert: Lars Bardun, Marcel Herbst, Marcel Lühmann, Dominik Reimers und Yves-Simon Olive-Remst (Oberfeuerwehrmänner), Andre Rohde (Hauptfeuerwehrmann mit zwei Sternen) sowie Christopher Rzadki (Löschmeister). Kreisbrandmeister Gerd Riemann aus Reinfeld verlieh sodann folgende Dienstgrade: Sebastian Prill (Oberlöschmeister), Sascha Grimlitza (Brandmeister) und André Rheinsberg (Hauptbrandmeister mit zwei Sternen).

 

Jahreshauptversammlung sind aber traditionell eine gute Gelegenheit, die Arbeit der Feuerwehren zu würdigen und verdienten Feuerwehrleuten Dank und Anerkennung auszusprechen. So können Lars Bardun, Patrick Hammer und Andre Rohde inzwischen auf zehnjährige Mitgliedschaften, Kai Kumpert, Sebastian Prill, Christopher Rzadki und Dominic Rzadki auf zwanzigjährige Mitgliedschaften sowie Jan-Gerhard Knaak auf dreißigjährige Mitgliedschaft zurückblicken. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Patrick Awe, Sascha Luedtke und Rainer Picker Präsente. Eine ganze Reihe von Feuerwehrleuten, darunter eine Vielzahl von Mitgliedern aus der ersten Stunde der 1978 gegründeten Jugendfeuerwehr, feiern nunmehr 40-jährige Mitgliedschaft: Klaus-Jürgen Behrendt, Andreas Böhling, Rüdiger Hahn, Torsten Hellmich, Hans-Joachim Pell, Tom Reher, Dieter Rohde, Kai Scharrmann, Helge Schlinzig, Thomas Schmidtsdorff und Jörg Weidemann.

 

Ganz besonders stolz ist die Wehr jedoch auf ihren Ehrenwehrführer Peter Kind, der 50 Jahre in der Feuerwehr Glinde Mitglied ist, und den dienstältesten Kameraden Reinhard Schröder mit sogar 70 Jahren. Bürgermeister Rainhard Zug verlieh im Namen des schleswig-holsteinischen Innenministers Auszeichnungen für treue Pflichterfüllung im aktiven Feuerwehrdienst an Rainer Picker und Sascha Winterfeld (Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande) sowie an Rüdiger Hahn (Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold am Bande). Und schließlich erhielten Andrea Köhler, Dominic Rzadki und Sascha Winterfeld aufgrund absolvierter Sportdisziplinen das Deutsche Feuerwehr-Fitnessabzeichen in Gold.

 

Wir gratulieren allen Gewählten, Beförderten und Geehrten ganz herzlich!

 

Text: Tom Reher / Feuerwehr-Pressesprecher

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Ann-Kathrin Schweers / Bergedorfer Zeitung

Amtseinführung: Glindes Gemeindewehrführer Michael Weidemann (re.) gratuliert seinem neu gewählten Stellvertreter André Rheinsberg (li.).

In der neuen Führungscrew der Glinder Feuerwehr: Gruppenführer Christopher Rzadki, stellv. Gruppenführer Andre Rohde, stellv. Gemeindewehrführer André Rheinsberg, stellv. Gruppenführer Dennis Wieg und Zugführer Sascha Grimlitza (v.l.n.r.).

Glinder Feuerwehr zählt bereits mehr als 300 Einsätze in diesem Jahr

 

Glinde (ffpr) 30.10.2017.

Aufgrund „Herwart“ hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Glinde inzwischen ihren 300. Einsatz absolviert – so viel wie noch nie. Am heutigen Montag rückten die ehrenamtlichen Helfer bereits wieder zu vier Sturmeinsätzen aus, um Unwetterschäden zu beseitigen. Damit sind die Glinder Feuerwehrleute dieses Jahr exakt zu 313 Einsätzen alarmiert worden. Im Vergleich zum gesamten Vorjahr ist dies schon jetzt eine erneute Steigerung um 87 Einsätze (das entspricht fast 40 Prozent). Wie auch heute eine Anforderung der Glinder Drehleiter zur nachbarschaftlichen Hilfe nach Grande zeigt, wird die Wehr aufgrund von neuen Alarmierungsreihenfolgen im Kreis Stormarn immer häufiger auch ins benachbarte Umland geschickt. Das sekundäre Einsatzgebiet umfasst den gesamten südlichen Landkreis bis nach Ahrensburg im Norden und Köthel im Osten. Dabei spielen in der Einsatzstatistik der Feuerwehr Glinde immer mehr die dem Klimawandel geschuldeten Unwettereinsätze eine große Rolle. Stürme und Starkregen fordern die Hilfe der Feuerwehrleute mehr und mehr. So hatte „Herwart“ in der Nacht auf den gestrigen Sonntag (29. Oktober) 26 Einsätze der Wehr zur Folge. „Das ist noch vergleichsweise wenig“, resümiert Gemeindewehrführer Michael Weidemann. „Erst der letzte Sturm Anfang Oktober bescherte uns alleine schon rund 80 Ausrücker.“ Damit ist die Wehr durchschnittlich mindestens einmal pro Tag unterwegs. „Diese Einsatzbelastung insgesamt ist für die Führungskräfte und die Mannschaft eine enorme Belastung“, so Weidemann weiter. Das stößt auch bei so manchem Arbeitgeber an die Grenzen. Und damit ist ein Konflikt zwischen dem ehrenamtlichen Engagement und der beruflichen Tätigkeit eines Jeden vorprogrammiert. Neben dem hauptamtlichen Gerätewart hatte der Glinder Gemeindewehrführer jüngst gegenüber der Politik die im schleswig-holsteinischen Koalitionsvertrag genannte Möglichkeit auch für einen bei der Stadt angestellten hauptamtlichen Wehrführer in solchen Orten ins Gespräch gebracht.

Mit Unterstützung aus Bacharach am Rhein:

Erstes Weinfest bei der Glinder Feuerwehr

 

Glinde (ffpr). Der Glinder Feuerwehrmann Rüdiger Hahn hatte die Idee, und der Festausschuss der Wehr hat es organisiert: das erste Weinfest bei der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Während das diesjährige Stuttgarter Weindorf auf dem Hamburger Rathausmarkt vom Veranstalter abgesagt wurde und man für Weinfeste von Feuerwehren bislang nach Munster oder Lüchow (Wendland) fahren musste, wollen es die Kameraden in Glinde ausprobieren und bei entsprechendem Zuspruch durch die Bevölkerung neben dem Osterfeuer durchaus zu einer weiteren regelmäßigen kulturellen Veranstaltung in der Stadt werden lassen.

Zusammen mit den befreundeten Feuerwehrleuten aus Bacharach am Rhein lädt die Wehr daher für Samstag, 24. September, alle in die Glinder Feuerwache am Oher Weg 8 ein. Hier wird in der Zeit von 16 bis 22 Uhr bei einem guten Schoppen und weiterhin günstigen Wetterprognosen viel Gelegenheit zum gemütlichen Klönen sein. Die leckeren Weine kommen direkt aus dem Weingut Karl Heidrich aus Bacharach am Mittelrhein. Weinbautechniker Markus Heidrich, zugleich Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, hat sie im Gepäck. „Spritziger Roséwein, kräftiger Rotwein, rassiger Riesling und harmonische Burgunderweine von trocken bis lieblich“, schwärmt er von seinen Angeboten. Und dazu als rheinische Antwort auf Aperol Spritz: die Spezialität „Burgfräuleinbrause.

Zu den köstlichen Weinen werden passende Leckereien wie „Spundekäs“ mit Brezel, Käsewürfel mit Knabbergebäck und Schmalzbrot gereicht. Und wer an den Weinen Gefallen findet, kann sie auch gleich noch im Außer-Haus-Verkauf für daheim erwerben. „Wir von der Glinder Feuerwehr haben dazu einzigartige Feuerwehr-Weingläser herstellen lassen, aus denen der edle Tropfen gleich noch viel besser mundet“, freut sich Rüdiger Hahn. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt noch eine weitere Überraschung. „Vielleicht lässt sich daraus schon in ein paar Jahren eigener Wein ernten“, schmunzelt er. Die Bürgerinnen und Bürger aus Glinde und Umgebung sind jedenfalls herzlich eingeladen.

 

 

Rüdiger Hahn und seine Kameraden laden die Bevölkerung zum ersten Weinfest der Glinder Feuerwehr am 24. September in die Wache am Oher Weg ein. Foto: ffpr

   

Jahresbericht FF-Glinde 2017  

   
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