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Glinde (ffpr). Vier Einsätze gibt es aus der vergangenen Berichtswoche der Freiwilligen Feuerwehr Glinde zu vermelden: In der Nacht auf den 8. Februar hatte die Brandmeldeanlage eine Industriebetriebes im Glinder Weg ausgelöst. Ein geöffneter Härteofen hatte zu der Rauchentwicklung in der Produktionshalle geführt. Der Löschzug der Glinder Wehr konnte wieder einrücken; die Einsatzstelle wurde an die Werkfeuerwehr übergeben.

Ebenso lag ein Fehlalarm vor, zu dem ein erweiterter Löschzug bereits am 29. Januar in den Breiten Kamp gefahren war. Hier hatten die Hausbewohner Brandgeruch im Keller wahrgenommen. Die Begutachtung der Feuerwehrleute ergab jedoch keine Feststellung. Auch ein Wasserrohrbruch in einer Wohnung An der Au konnte am 6. Februar schließlich von Handwerkern behoben werden. Die Bewohner hatten zunächst die Feuerwehr gerufen, die auch noch mit einem Löschfahrzeug ausgerückt war.

Rund 20 Meter lang war eine Ölspur auf dem Gelände eines Baumarktes in der Wilhelm-Bergner-Straße, die am 5. Februar von einem PKW-Fahrer verursacht worden war. Die Schadensstelle wurde mit Bindemittel abgestreut.

Glinde (ffpr). War das Brandstiftung? Gegen 20:50 Uhr standen am vergangenen Freitagabend zwei Mülltonnen und ein kleines Stück der Grundstückshecke im Schönhorst in Flammen. Dem 65-jährigen Hauseigentümer und wählbaren Bürger war das Feuer durch den unangenehmen Geruch der Biotonne selbst aufgefallen; er hatte es auch noch vor dem Eintreffen des Löschzuges der Glinder Feuerwehr gelöscht. Den mehr als 20 Feuerwehrleuten blieben lediglich Nachlöscharbeiten aus dem Schnellangriffsschlauch und die Kontrolle mit einer Wärmebildkamera. Auch die Altpapiertonne wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zum Glück blieben die Garage und das Haus verschont. Nachdem die Feuerwehr wieder abgerückt war, übernahm die Polizei die Brandermittlung und ruft Zeugen auf, sachdienliche Hinweise unter Telefon 040 710 90 30 zu melden.

Bereits am Morgen des 19. Januar war die Wehr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage zu einem Industriebetrieb in der Otto-Hahn-Straße beordert worden. Dieser Einsatz stellte sich als Fehlalarm heraus. Am 24. Januar rückte die Drehleiter zu einer rund einstündigen Amtshilfe für die Polizei zum Markt aus.

Glinde (ffpr). Eine ereignisreiche Einsatzwoche liegt hinter den ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Insgesamt elf Mal war ihre Hilfe im Stadtgebiet gefordert. Das Spektrum umfasste dabei Feuer, Menschenrettung, Umweltschutz und technische Hilfeleistung. 

Bei den Bränden stand ein Feuer in einem Industriebetrieb in der Siemensstraße im Vordergrund. In der Nacht auf den 13. Januar wurde die Wehr kurz vor 3 Uhr alarmiert, weil Schächte und Kanäle eines Schornsteins von zwei Härteöfen des Metall verarbeitenden Betriebes loderten. Über tragbare Leitern und die Drehleiter rückten die Brandbekämpfer unter Atemschutz dem Feuer mit Kohlendioxid-Löschern und Wasser zu Leibe. Um an die letzten Glutnester zu kommen, musste auch ein Teil des Hallendaches aufgesägt werden. Rund 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen waren bis kurz nach 4 Uhr vor Ort.

Foto: Leimig

Schon die Nacht zuvor war gegen 230 Uhr ein Löschzug aufgrund eines gemeldeten Feuers in den Central-Park an der Möllner Landstraße ausgerückt. Wie die Einsatzkräfte in der betreffenden Wohnung feststellten, war hier allerdings lediglich hinter der Küchenzeile ein Wasserschlauch an einem Kühlschrank geplatzt, sodass ein Eingreifen nicht erforderlich war.

Am 14. Januar brannte nachmittags im Schulzentrum am Oher Weg ein Abfalleimer, der jedoch von dem Hausmeister gelöscht werden konnte. Aufgrund der leichten Verqualmung in dem Gebäudetrakt rückte aber noch ein Löschfahrzeug mit einem Belüftungsgerät aus. So konnte die Schule innerhalb von nicht einmal 30 Minuten vom Rauch befreit werden.

Auch am vergangenen Freitagabend stand kurz nach 19 Uhr ein Mülleimer im Oher Weg in Flammen. Die Besatzung des Löschfahrzeuges hatte keine lange Anfahrt; der Einsatzort befand sich direkt gegenüber vom Feuerwehr-Gerätehaus. So war auch hier das Kleinfeuer mit einem Wasserstoß aus dem Schnellangriffsrohr nach etwas mehr als zehn Minuten gelöscht.

Zweimal mussten Menschen aus stecken gebliebenen Aufzügen befreit werden. Nachdem bereits am Vormittag des 13. Januar eine Person mit Herzrasen von einem zufällig anwesenden Feuerwehrmann aus einem Fahrstuhl am Markt gerettet wurde, holten die Einsatzkräfte am vergangenen Freitag gegen 15:30 Uhr drei Personen aus einem Aufzug im Mühlencenter in der Möllner Landstraße. Dieser Aufzug wurde sodann still gelegt und von der Polizei abgesperrt.

Am Morgen des 15. Januar stürzte eine Bewohnerin im Hausflur ihrer Wohnung im Willinghusener Weg und konnte aus eigenen Kräften die Wohnungstür für den Rettungsdienst nicht öffnen. Sodann rückte um 7:45 Uhr die Feuerwehr mit einem Lösch- und einem Führungsfahrzeug hinzu. Nachdem das Eindringen in die Wohnung durch ein kleines Fenster misslang, öffneten die Feuerwehrleute die Wohnungstür mit ihrem Spezialwerkzeug.

Passanten hatten am 15. Januar abends in der Straße „Auf dem Brink“ Gasgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die rückte auch sofort mit knapp 20 Leuten in einem Löschzug an. Auch mittels Messgerät war jedoch vor Ort keine Feststellung zu machen – Fehlalarm!

Darüber hinaus galt es, drei technische Hilfeleistungen zu bewältigen: Rund 200 Meter lang erstreckte sich in den Vormittagsstunden des 13. Januar eine Ölspur in der Pestalozzistraße, die mit Bindemittel ab gestreut wurde. Mit Hilfe eines Wassersaugers wurde am 15. Januar gegen 7:30 Uhr Wasser aus dem Fluchtweg des Tiefgaragenbereichs vom Mühlencenter in der Möllner Landstraße beseitigt. Und schließlich gab es noch vergangenen Samstag eine Amtshilfe im Sandweg, weil dort spätabends heißes Wasser in eine Wohnung lief.

Foto: ffpr

Glinde (ffpr). Das Sturmtief „Elon“ am Freitag und das am Samstag nachfolgende „Felix“ machten auch vor Glinde nicht Halt und beschäftigten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr enorm. Insgesamt waren am Freitag zwölf und am Samstag elf witterungsbedingte Einsätze zu bewältigen. Dabei handelte es sich zumeist um Bäume, Baumkronen oder größere Äste, die auf öffentliche Fahrbahnen, Gewege oder Gebäude zu stürzen drohten. In der Mehrzahl der Fälle konnten durch die Einsatzkräfte Schäden verhindert bzw. vermieden werden. Lediglich im Rotdornweg krachte am Freitag ein größerer Baum auch auf einen parkenden PKW und am Samstag im Bornweg auf ein Hausdach. Mit der Drehleiter wurden die Glinder Feuerwehrleute darüber hinaus auch zu Einsätzen nach Trittau und Grönwohld gerufen.

Glinde (ffpr). Das hätte auch schlimmer enden können! In Glinde landete gegen 0:45 Uhr eine Feuerwerksrakete auf dem Balkon im 6. Obergeschoss eines Hochhauses „An der Au“ und entzündete hier abgestellte Möbelstücke. Für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt und im Landkreis war dies einer der ersten schwereren Brandeinsätze in der Silvesternacht. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Löschmannschaften nicht so schnell vor Ort eingetroffen wären. Denn: Immerhin hatte die Hitzeentwicklung schon dazu geführt, dass die große Wohnzimmerscheibe geborsten sowie Qualm und Ruß ins Wohnungsinnere gezogen war. Die Wohnungsinhaberin musste daher auch mit einer Rauchgasinhalation von Feuerwehrleuten gerettet, vom Rettungsdienst behandelt und vorsorglich ins Reinbeker Krankenhaus gebracht werden. Über das Treppenhaus hatten sich Retter unter Atemschutz Zugang zur Wohnung verschafft und von hier aus die Flammen auf dem Balkon mit Löschwasser aus einem Rohr bekämpft. Parallel war von außen die Drehleiter in Stellung gebracht worden, nachdem sie aufgrund zugeparkter Rettungswege nur mit Verzögerungen zum Einsatz kam. Nach rund einer Stunde waren die Aufräumungsarbeiten, bei denen sich auch einer der Feuerwehrleute eine leichte Schürfwunde zugezogen hat, beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Glinde hatte Vollalarm ausgelöst und war mit einem Löschzug und mehr als 20 Helfern im Einsatz. 

Insgesamt hatte die Glinder Feuerwehr zum Jahreswechsel mit diesem Balkonbrand und dem Feuer in einem Heizungskeller am Central-Park fünf Einsätze zu bewältigen. Dazu zählten auch die Brände von Restmüllbehältern und Pappkartons im Togohof, der Möllner Landstraße und der Saalbergstraße. Eine Mannschaft junger Feuerwehrleute hatte sich vorsorglich zu einer Silvesterfeier ohne Alkohol im Feuerwehr-Gerätehaus getroffen und konnte somit sekundenschnell ein Löschfahrzeug und die Drehleiter besetzen.

 

 

Fotos: Leimig

   

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