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Glinde (fpr). Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs schaute der Regional-Marketing-Manager Nordamerika für Feuerschutz und Bergbau aus Texas/USA, Charles Pflueger, kürzlich bei der Glinder Feuerwehr vorbei. Er besichtigte mit großem Interesse die neue Feuerwehrwache mit dem modernen Fuhrpark und informierte sich ausgiebig über die Ausstattungen, insbesondere die Gerätschaften der Dräger-Werke. Zur Delegation gehörten auch Helge Trabert, stellvertretenden Amtswehrführer aus Nordstormarn sowie Produkt-Manager Kreislaufatemschutzgeräte) und Gunnar Brors (Marketing-Manager für Feuerschutz) aus Lübeck. Nach einer Begrüßung der Gäste durch Gemeindewehrführer Michael Weidemann übernahm der hauptamtliche Gerätewart der Wehr, Sascha Winterfeld, zusammen mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Wolfgang Marin, die Führung. Charles Pflueger erzählte zur Verabschiedung von seinen aus Deutschland stammenden Vorfahren und nahm Präsente der Glinder Feuerwehr als Souvenirs mit in sein Gepäck für die Rückreise. Zuvor hatten die Gäste auch schon die Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau besucht.

 

 

Wolfgang Marin als Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Glinde zusammen mit den Gästen von Dräger: Charles Pflueger aus den USA sowie Helge Trabert und Gunnar Brors aus Lübeck (v.l.). Foto: fpr

Glinde (ffpr). Richtungsweisend war insbesondere der Tagesordnungspunkt 5 der Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Glinde, die Ende Januar 2016 im Sitzungssaal des Feuerwehr-Gerätehauses am Oher abgehalten wurde. Denn: Hier waren die Mitglieder aufgefordert, einen Gemeindewehrführer zu wählen. Als einziger lag dem Wahlvorstand der schriftliche Vorschlag zur Wiederwahl von Michael Weidemann vor, dem bisherigen Gemeindewehrführer. Und so war es keine Überraschung, dass dieser schließlich mit über 98 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt wurde.

Der 46-jährige Erste Hauptbrandmeister ist bereits seit zwölf Jahren „Chef“ der Glinder Feuerwehr. Davor war er auch schon Stellvertreter. Jetzt geht er nahtlos in die dritte - nochmals sechsjährige - Amtsperiode über. Das Wahlergebnis spiegelt die Beliebtheit unter den Feuerwehrleuten wieder. Michael Weidemann führt seine Wehr mit klugem Kopf und menschlichem Geschick. Daher kommt es nicht von Ungefähr, dass die Akzeptanz der Feuerwehr in der Stadt und unter der Bevölkerung als vorbildlich bezeichnet wird, wie Bürgermeister Rainhard Zug in seinem Grußwort zur Versammlung erwähnte.

Darüber hinaus gebührt dem Gemeindewehrführer Dank, da er persönlich es geschafft hat, den guten Kontakt zwischen der Feuerwehr auf der einen Seite und der Verwaltung sowie der Politik andererseits zu pflegen. Nicht selten war Kompromissbereitschaft gefordert, wenn es darum ging, Verständnis und finanzielle Unterstützung für den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses oder bei der Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen zu erwirken. Feuerwehr-Bedarfspläne und die stetige Anpassung des Fahrzeugkonzepts bieten eine langfristige Möglichkeit unter anderem zur Finanzplanung.

Die Glinder Feuerwehr mit ihren elf Einsatzfahrzeugen und diversen Anhängern sowie den 134 Mitgliedern in der Jugend-, Einsatz-, Reserve- und Ehrenabteilung ist eine moderne städtische Feuerwehr. Sie ist in puncto Ausbildung und Technik auf einem aktuellen Stand. Die Führungsverantwortung einer solchen Wehr gleicht schon fast der Leitung eines mittelständischen Unternehmens. Und trotz enormer Belastung des freiwilligen Ehrenamts war die Glinder Wehr im vergangenen Jahr jederzeit einsatzbereit. Jetzt kann sie mit ihrem Gemeindewehrführer weitere innovative Projekte in Angriff nehmen.

Michael Weidemann – im Hauptjob Betriebsassistent bei MAN in Hamburg – macht dabei häufig einen Spagat zwischen Beruf, Hobby und Familie. Er ist Einsatzleiter und Führungskraft, hier wie dort mit hoher Verantwortung und einer Familie, die Verständnis hat und ihm „den Rücken freihält“. Gleichwohl entstammt er einer Feuerwehr-Familie über viele Generationen. Doch selbst die Zwillingstöchter des Familienvaters treten in seine Fußstapfen und sind bei der Jugendfeuerwehr aktiv dabei.

„Dies alles kann man nur bewerkstelligen, wenn man eine funktionierende Mannschaft, einen harmonischen Vorstand und einen fähigen Stellvertreter an seiner Seite hat“, resümiert Weidemann und blickt voller Erwartungen in die Zukunft seiner Wehr. Und in weitere sechs Jahre in der Funktion des Gemeindewehrführers.

 

Glückwünsche von beiden Seiten mit Symbolwert für den wieder gewählten Glinder Gemeindewehrführer: Michael Weidemann mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Christian Rieken (li.) und Bürgermeister Rainhard Zug nach der Jahreshauptversammlung im Feuerwehr-Gerätehaus. Foto: ffpr

Glinde (ffpr). Pünktlich zum ersten Advent setzt die Glinder Feuerwehr in diesem Jahr wieder eine beleuchtete Weihnachtstanne auf einen Schwimmponton auf den Mühlenteich. Nachdem der Baum gestern in Garten der Spender gefällt und auf eine Transportanhänger verladen wurde, wird am heutigen Samstag ab 9 Uhr der Ponton zu Wasser gelassen. Die Feuerwehrmannschaft plant mehrere Stunden, um die Tanne mit den Leuchtbändern zu dekorieren. Unterstützt werden sie dabei wie immer von einigen Kameraden der befreundeten Feuerwehr aus Bacharach am Rhein.

 

Einige Wochen lang haben Wolfgang und Sascha Winterfeld mit ihren Kameraden an dem Ponton „gewerkelt“, damit er wieder einsatzbereit ist. Über zehn Jahre hinweg war die Eigenkonstruktion marode geworden und musste dringend restauriert werden. Neben den unzähligen Arbeitsstunden haben die Feuerwehrleute auch rund 1.000 Euro vom Förderverein der Feuerwehr Glinde e.V. investiert, um mit dem zirka neun Quadratmeter großen Ponton und der beleuchteten Tannenbaum die Glinder Bevölkerung bei ihrem Spaziergang um den Mühlenteich in der Adventszeit in eine weihnachtliche Stimmung zu versetzen.

 

Die Tradition des beleuchteten Weihnachtsbaumes hatte 1995 ihren Ursprung. In manchem Jahr musste sie ausfallen, weil Orkanböen den Ponton samt Tanne zum Kentern zu bringen drohten; oder weil bei frostigen Temperaturen Schlittschuhläufer auf dem zugefrorenen Mühlenteich den Baum mit seinem Lichterschmuck beschädigten. Für die Glinder Feuerwehrleute, die in diesem Jahr bis heute bereits rund 240 Einsätze zu bewältigten hatten, ist der Stundenaufwand für diese Aktion beachtlich. Und dennoch: Neben kulturellen und internationalen Aktivitäten machen sich die ehrenamtlichen Helfer ein ums andere Mal auf, die Bürger der Stadt mit besonderen Aktionen zu erfreuen.

 

 

Vater und Sohn bei den letzten Vorbereitungen am Schwimmponton für die Weihnachtstanne. Wolfgang (re.) und Sascha Winterfeld von der Glinder Feuerwehr haben in den vergangenen Wochen in ihrer Freizeit unzählige Arbeitsstunden investiert, um den Ponton für den Einsatz auf dem Mühlenteich zu reparieren. Foto: ffpr

Glinder Feuerwehr zählt bereits mehr als 300 Einsätze in diesem Jahr

 

Glinde (ffpr) 30.10.2017.

Aufgrund „Herwart“ hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Glinde inzwischen ihren 300. Einsatz absolviert – so viel wie noch nie. Am heutigen Montag rückten die ehrenamtlichen Helfer bereits wieder zu vier Sturmeinsätzen aus, um Unwetterschäden zu beseitigen. Damit sind die Glinder Feuerwehrleute dieses Jahr exakt zu 313 Einsätzen alarmiert worden. Im Vergleich zum gesamten Vorjahr ist dies schon jetzt eine erneute Steigerung um 87 Einsätze (das entspricht fast 40 Prozent). Wie auch heute eine Anforderung der Glinder Drehleiter zur nachbarschaftlichen Hilfe nach Grande zeigt, wird die Wehr aufgrund von neuen Alarmierungsreihenfolgen im Kreis Stormarn immer häufiger auch ins benachbarte Umland geschickt. Das sekundäre Einsatzgebiet umfasst den gesamten südlichen Landkreis bis nach Ahrensburg im Norden und Köthel im Osten. Dabei spielen in der Einsatzstatistik der Feuerwehr Glinde immer mehr die dem Klimawandel geschuldeten Unwettereinsätze eine große Rolle. Stürme und Starkregen fordern die Hilfe der Feuerwehrleute mehr und mehr. So hatte „Herwart“ in der Nacht auf den gestrigen Sonntag (29. Oktober) 26 Einsätze der Wehr zur Folge. „Das ist noch vergleichsweise wenig“, resümiert Gemeindewehrführer Michael Weidemann. „Erst der letzte Sturm Anfang Oktober bescherte uns alleine schon rund 80 Ausrücker.“ Damit ist die Wehr durchschnittlich mindestens einmal pro Tag unterwegs. „Diese Einsatzbelastung insgesamt ist für die Führungskräfte und die Mannschaft eine enorme Belastung“, so Weidemann weiter. Das stößt auch bei so manchem Arbeitgeber an die Grenzen. Und damit ist ein Konflikt zwischen dem ehrenamtlichen Engagement und der beruflichen Tätigkeit eines Jeden vorprogrammiert. Neben dem hauptamtlichen Gerätewart hatte der Glinder Gemeindewehrführer jüngst gegenüber der Politik die im schleswig-holsteinischen Koalitionsvertrag genannte Möglichkeit auch für einen bei der Stadt angestellten hauptamtlichen Wehrführer in solchen Orten ins Gespräch gebracht.

Am 9. März findet die Blutspende erstmals in den Schulungsräumen der Freiwilligen Feuerwehr im Oher Weg statt.
Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Glinde freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Seit mehr als 30 Jahren finden im Marcellin-Verbe-Haus fünf Mal jährlich DRK-Blutspendetermine statt. Mit dem Beginn dieses Jahres intensiviert das DRK seine Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Glinde, in Übereinstimmung mit der Stadt findet am 9. März der erste DRK-Blutspendetermin des Jahres ab 15.30 Uhr in den Schulungsräumen der Freiwilligen Feuerwehr am Oher Weg 8 statt. 

Claus-Peter Harder, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Glinde, freut sich darüber, dass die Entscheidung für die neuen Räumlichkeiten der DRK-Blutspende sehr schnell gefallen ist, denn auch die Verantwortlichen des DRK-Blutspendedienstes und der Freiwilligen Feuerwehr Glinde unterstützen den Terminortwechsel und konnten diesem schnell zustimmen. „Die Räume bei der Freiwilligen Feuerwehr sind ideal. Die ärztliche Untersuchung kann in einem geschlossenen Raum stattfinden, es gibt eine große Küche und auch die Sitzmöglichkeiten im Imbissbereich für die Verpflegung nach der Blutspende sind sehr gut“, so Harder. Vorteile bringt es außerdem mit sich, dass die Räume ebenerdig sind und auch eine begrenzte Anzahl an freien Parkplätzen steht für die Blutspender zur Verfügung. 

Auch Michael Weidemann, Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Glinde, hebt die positiven Aspekte der nun getroffenen Entscheidung deutlich hervor: “Die Feuerwehr Glinde unterstützt selbstverständlich die Möglichkeiten zur Blutspende und stellt dafür ihre Räumlichkeiten gerne zur Verfügung. Diese Kooperation dokumentiert auch die enge Zusammenarbeit zwischen DRK und Feuerwehr als Rettungsorganisationen”, so Weidemann. 

Alle DRK-Blutspendetermine in Glinde in diesem Jahr (9. März, 1. Juni, 3. August, 12. Oktober und 21. Dezember) werden in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden. Die Weichen für eine darüber hinausgehende, langfristige Zusammenarbeit sind gestellt! 

Ortswechsel für die DRK-Blutspende in Glinde
Erster Blutspendetermin in den neuen Räumlichkeiten
9. März 2016, 15.30-19.30 Uhr
Freiwillige Feuerwehr Glinde
Oher Weg 8, 21509 Glinde  

 

Mitglieder des DRK-Ortsvereins Glinde (Imbiss-Team) mit ihrem Vorsitzenden Claus- Peter Harder (Mitte links) und Tom Reher, Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Glinde (Mitte rechts), sowie Till Quint vom DRK-Blutspendedienst (ganz links) 

vlnr Claus-Peter Harder (Vorsitzender DRK-Ortsverein Glinde), Tom Reher (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Glinde), sowie das Imbiss-Team des DRK-Ortsvereins Glinde und Till Quint vom DRK-Blutspendedienst 

   

Jahresbericht FF-Glinde 2017  

   
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