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Glinde (fpr). Fünf verdiente Kameraden unserer Ehrenabteilung sind gestern Abend (25.03.2018) im Glinder Gutshaus von Bürgervorsteher Rolf Budde und Bürgermeister Rainhard Zug mit Ehrennadeln in Gold der Stadt Glinde in der Kategorie „Lebenswerk“ ausgezeichnet worden. Die feierliche Veranstaltung fand traditionell am Tag der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt - also am Stadtgeburtstag und zugleich Ehrenamtstag - statt. Zum Auswahlgremium gehören ferner: Frank Lauterbach (als Vorsitzender des Sozialausschusses), Thorsten Linde (Vorsitzender des Kulturausschusses) und Tanja Woitaschek von der Stadtverwaltung.

Wir gratulieren den Geehrten ganz herzlich!

Brandmeister Günther Kluth (87) ist seit 70 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Er war zum ersten Zugführer (1979-1984) unserer Wehr gewählt worden.

Löschmeister Reinhard Schröder (88) ist seit 70 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Er war Gruppenführer (1971-1979) unserer Wehr.

Hauptbrandmeister (3*) Karl-Heinz Weidemann (85) ist seit 66 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Er war unter anderem Amtswehrführer (1970-1978), stellvertretender Ortswehrführer (1970-1971) und zuvor Gruppenführer (1967-1970) unserer Wehr. Darüber hinaus engagierte er sich für den Kreisfeuerwehrverband Stormarn als Zugführer des Löschzugs „Gefahrgut“ (1978-1983).

Oberlöschmeister Edo Schultz (84) ist seit 62 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Er war Gruppenführer (1972-1985) unserer Wehr.

Löschmeister Hans-Markus Thun (86) ist seit 58 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Er war als Maschinist und in der technischen Hilfeleistung ausgebildet.

Zu den ersten Gratulanten zählten unsere Gemeindewehrführer Michael Weidemann und André Rheinsberg.

 

 

Foto: Stadt Glinde/C. Kriegs-Schmidt

Glinde (fpr). Die Glinder Wehrführung hat ihre Gesprächskreise mit hochrangigen politischen Vertretern fortgesetzt. So war jetzt Anfang dieses Monats der stellvertretende SPD- Fraktionsvorsitzende des schleswig-holsteinischen Landtags, Martin Habersaat aus Reinbek, zu Gast in der Feuerwache am Oher Weg. Zusammen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden der Glinder Stadtvertretung, Frank Lauterbach, und in Begleitung von Marion Meyer sowie Lara Gruwe, ließ sich der Landtagsabgeordnete die Aufgabenvielfalt und die vielzähligen Aktivitäten der Glinder Feuerwehr umfassend erläutern.

Hauptsächliches Thema der Diskussionsrunde war die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, Wehrführern Freiwilliger Feuerwehren in Orten mit nahezu täglichen Einsätzen für die Dauer ihrer Amtszeit eine hauptamtliche Beschäftigung zu ermöglichen. Bisher gibt es in einigen Städten hauptamtliche Gerätewarte bei den Wehren, die Möglichkeit hauptamtlicher Wehrführungen müsste aber zunächst ins Brandschutzgesetz aufgenommen werden. Ein entsprechender Prüfauftrag findet sich im Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und FDP. Martin Habersaat sagte für die Suche nach solchen Möglichkeiten seine Unterstützung zu. Weitere Themen waren die Aufwandsentschädigungsverordnung und die Möglichkeiten der Mitgliederwerbung der modernen städtischen Feuerwehr.

Martin Habersaat, zugleich bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, und die weiteren Teilnehmer nahmen sich ausführlich Zeit für die Anliegen ihrer Gastgeber, den Gemeindewehrführer Michael Weidemann, seinen Stellvertreter André Rheinsberg sowie den Referenten für Verbandspolitik und Lobbyismus der Glinder Feuerwehr, Tom Reher.

 

Foto: D. Wieg/Feuerwehr Glinde

Glinde (fpr). Als eines von insgesamt neun Projekten war die Feuerwehr Glinde neben anderen Gruppierungen und Einzelpersonen für den diesjährigen Olof-Palme-Friedenspreis nominiert. Dieser wird seit mehr als 30 Jahren von der SPD Stormarn in Kooperation mit der Walter-Jacobsen-Stiftung an Vereine, Verbände und Menschen im Kreis verliehen, die sich besonders für ein friedliches Miteinander und ein menschenwürdiges Dasein engagieren. Die feierliche Preisverleihung fand am 28. Februar, dem Todestag des ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten, im Rahmen eines Festaktes im Festsaal des Schlosses Reinbek statt.

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Den diesjährigen, mit 2.250 Euro dotierten Preis teilen sich der Ahrensburger Verein Arise eine Schule für Ghanamit dem Europa-Komitee Trittau. Dennoch: Wie Landrat Dr. Henning Görtz als Kuratoriumsmitglied in seiner ausführlichen Laudatio auf die Glinder Feuerwehr ausführte, ist jeder Nominierte schon ein Sieger. Das breite Engagement unserer Wehr, vor allem auch bei der Integration von Flüchtlingen, sei neben der eigentlichen Brandbekämpfung gar nicht hoch genug zu würdigen. Dies zollte ebenso der lang anhaltende Applaus der vielen Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung.

Unzählige Gäste des Festabends (ehemaligen Bundestags-, Land- und Kreistagsabgeordnete, Bürgermeister, Mitglieder von SPD-Fraktionen, -Verbänden und -Vereinen) lobten beim anschließenden Ausklang im Gartensaal die Arbeit der Glinder Feuerwehr in höchsten Tönen und betonten, dass schon alleine die Nominierung der Wehr für den Olof-Palme-Friedenspreis eine große Ehre und damit auch ohne eigentlichen Preis als besondere Auszeichnung zu werten sei. So auch Okke Wismann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Glinde, in seiner Gratulation: Ich hatte den Eindruck, dass die Freiwillige Feuerwehr Glinde einen großen Eindruck bei allen Anwesenden hinterlassen hat, denn ihr Engagement verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung.

Die Glinder Feuerwehr selbst gratuliert den Gewinnern und allen Geehrten.

Gemeinsames Foto aller Initiativen der Olof-Palme-Friedenspreisverleihung im Schloss Reinbek. Foto: Max Lindner mit freundlicher Genehmigung der MARKT-Wochenzeitung.

Glinde (fpr). In ihrer Jahreshauptversammlung zog die Glinder Jugendfeuerwehr jetzt ihre Vorjahresbilanz. Demnach haben die zurzeit 37 Jungen und Mädchen im vergangenen Jahr eine Vielzahl an Aktionen und Ausfahrten erlebt sowie bei Wettkämpfen erfolgreich abgeschlossen. Besonders engagiert sind die Nachwuchsfeuerwehrleute bei den kulturellen Veranstaltungen in Glinde wie der Umweltsäuberungsaktion, dem Osterfeuer, dem Marktfest und anderen Gelegenheiten mehr. Freuen durfte man sich über Neuanschaffungen in Form von Fleecejacken, einem Transportanhänger und neuen Mannschaftszelten.

Für das bereits angelaufene Geschäftsjahr wählten die Jugendlichen einen eigenen Vorstand. Für den in die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr übergetretenen Vincent Hassenstein übernimmt nun Tom Seiffert das Amt des Jugendgruppenleiters. Wieder gewählt wurde Vanessa Rheinsberg als Gruppenführerin, ihre Schwester Sophie Rheinsberg kommt neu in diese Funktion dazu. Jana Böhling als neue Schriftführerin und weiterhin Torvin Thierfeldt als Kassenwart komplettieren den Jugendausschuss.

Jugendausschuss mit ganz viel Power: Vanessa und Sophie Rheinsberg als Gruppenführerinnen, Jana Böhling als Schriftführerin sowie Tom Seiffert als Jugendgruppenleiter und Torvin Thierfeldt als Kassenwart (v.l.) sind der neue Vorstand der Glinder Jugendfeuerwehr. Foto: fpr

Am  23. Januar 2018 war die Staatsministerin Frau Aydan Özoğuz als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration aus Berlin zu Besuch in der Glinder Feuerwache, Oher Weg 8, 21509 Glinde,
um sich hier einen Eindruck über ein Integrationsprojekt der Glinder Feuerwehr in Kooperation mit der Islamischen Gemeinde Glinde e.V. zu verschaffen.
Hintergrund:
Unter dem Titel „Mehr WIR in der Wehr!“, welches auch vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprojekts „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert wird, kooperiert in Schleswig-Holstein der Landesfeuerwehrverband mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., um das Vertrauen von Menschen mit Migrationshintergrund in die Feuerwehrstrukturen zu stärken, die Feuerwehren für die Aufnahme von Menschen mit Migrationshintergrund vorzubereiten, Menschen mit Migrationshintergrund dabei zu begleiten, die Freiwilligen Feuerwehren im Land zu unterstützen und die Feuerwehren hierfür attraktiv und zugänglich zu machen. „WIR“ steht dabei für Willkommenskultur, Integration und Ressourcenvielfalt. In der Stadt Glinde wird das Projekt seit Frühjahr 2017 umgesetzt. Seitdem haben hier eine Reihe von Aktivitäten stattgefunden, sodass die Glinder Feuerwehr und die Islamische Gemeinde damit inzwischen eine erfolgreiche, beispielhafte „Leuchtturmfunktion“ in Schleswig-Holstein einnehmen.
  

 

 

   

Jahresbericht FF-Glinde 2017  

   
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