© Freiwillige Feuerwehr Glinde

Apoiamos os nossos amigos dos bombeiros portugueses da BV da Ajuda!

Spendenaktion zugunsten Glinder Feuerwehr:

Blaulicht für die Feuerwache

 

Glindes Pastor Sören Neumann-Holbeck hatte anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Glinder Feuerwehr eine tolle Idee für ein Jubiläumsgeschenk und startete jetzt zusammen mit dem Förderverein der Feuerwehr Glinde e.V. einen Spendenaufruf an die Glinder Bürger sowie Freunde und Follower.
 
Ziel ist es, mindestens einen Geldbetrag von 550 Euro zusammen zu bekommen, um davon 22 Strahler anschaffen zu können, mit denen die Fahrzeughalle der Feuerwache bei Dunkelheit zukünftig wieder in blauem Licht erleuchten lässt.
 
Weitere Informationen sind dem anliegenden Artikel der „Glinder Zeitung“ als Medienpartner der Aktion zu entnehmen. Darin steht auch nochmal die Kontonummer, auf die Spenden eingezahlt oder überwiesen werden können.
 
Spenden auf das Konto vom
 
Förderverein der Feuerwehr Glinde e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE97 2005 0550 1398 1485 26
Stichwort: „Blaulicht“
 
Herzlichen Dank für die Unterstützung!
 

12 Stunden ist das Jahr schon alt.
Und es wurde viel geknallt.
Wir sind und bleiben frohen Mutes.
Für 2️⃣0️⃣2️⃣4️⃣euch nur Gutes!
Unsere Retter haben in der Silvesternacht
wieder mal recht viel vollbracht.

Diese 21 Glinder Feuerwehrleute gewährleisteten die Einsatzbereitschaft in der Wache. Bis Mitternacht war es ruhig, und es blieb ein bisschen Zeit zum Feiern. Doch 10 Minuten vor dem Jahreswechsel ging es los.

Vor allem der Brand von Paletten auf einem Hinterhof angrenzend zum Baumarkt dauerte mehr als zwei Stunden.

Parallel und im Anschluss gab es drei Kleinbrände im Stadtgebiet durch Feuerwerkskörper.

Doch schon am Neujahrsmorgen gegen 08:00 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage eines Einkaufzentrums einen Alarm aus.

Tragisch endete ein Verkehrsunfall für einen Senior, der sich bereits am letzten Tag des Jahres 2023 mittags im Holstenkamp ereignete. Der Fahrer des PKW verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstellle.

Wir berichten an anderer Stelle.

Nachruf auf unser Ehrenmitglied Dieter Schütt

In der Nacht auf Dienstag (21.11.2023) verstarb unser Mitglied der Ehrenabteilung, Brandmeister Dieter Schütt, im Alter von 85 Jahren.
 
Dieter Schütt wurde 1938 in Grevesmühlen geboren. Bis zu seiner Rente war er bei der (heutigen) Federal-Mogul Bremsbelag GmbH in Glinde beschäftigt und dort seit Anfang 1977 bis zu seiner Überstellung in die dortige Ehrenabteilung (zum 01.01.1998) Mitglied bzw. Wehrführer der damaligen anerkannten Werkfeuerwehr.
 
Parallel war Dieter Schütt aber bereits seit Februar 1972 Mitglied der Einsatzabteilung in der Glinder Feuerwehr und hier neben dem Einsatzdienst als ausgebildeter Gruppenführer auch in der Brandverhütung tätig.
 
Die Verdienste von Dieter Schütt zeichnen sich insbesondere dadurch aus, als dass er zur Gründung der Glinder Jugendfeuerwehr Anfang 1978 sogleich die Funktion des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartes und später für 2 Jahre (1982-1983) die Funktion des Jugendfeuerwehrwartes übernahm.
 
Dieter Schütt wurde Anfang des Jahres 2001 in die Ehrenabteilung der Glinder Feuerwehr überstellt.
 
Kamerad Dieter Schütt war Träger des Dienstzeitabzeichens für 50 Jahre, wurde mit den Brandschutz-Ehrenabzeichen am Bande in Silber (für 25 Jahre) sowie in Gold (für 40 Jahre) ausgezeichnet und erhielt zuletzt von der Stadt Glinde am 25. März 2023 die Ehrennadel in Gold für sein Lebenswerk.
 
Unser Beileid und unser Beistand gelten der Familie von Dieter Schütt sowie allen Angehörigen. Wir haben ihm bereits in einer offiziellen Schweigeminute gedacht und verneigen uns in stiller Ehrfurcht. Er wird uns stets in guter Erinnerung verbleiben.
 
Foto: Feuerwehr Glinde
 

Glinder Feuerwehrleute im Alter von 892 Jahren an Bord

Sie alle sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Glinde, aber nicht (mehr) im Einsatzdienst, sondern aufgrund ihres hohen Alters in der Ehrenabteilung. Zwölf der sonst insgesamt 19-köpfigen Truppe unternahmen gestern ihren jährlichen Ausflug: eine Tagestour von Lübeck aus mit dem Schiff nach Travemünde und zurück. Und so brachten die Ehrenmitglieder ein Alter von (zusammengerechnet) 892 Jahren mit an Bord und verbrachten einen amüsanten Tag bei herrlichem Wetter.
 
Stolz können sie sein, auf ihr hohes Alter und ihre aktiven Feuerwehr-Zeiten (zusammengerechnet insgesamt 362 Jahre). Stolz sind aber ebenso die übrigen Mitglieder der Glinder Wehr aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Einsatz-, Reserve- und Verwaltungsabteilung. Denn: Die generationsübergreifende Kameradschaft und ihre umfassenden Erfahrungen zählen auch heute noch in der Feuerwehr der Stadt und den vielen jüngeren Mitgliedern - eben getreu dem Wahlspruch „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“!
 
Auch die Mitglieder der Ehrenabteilung sind natürlich Ende September mit dabei, wenn die Glinder Feuerwehr selbst ihr Jubiläum (125-jähriges Bestehen) feiert. Auf unserem gestrigen Foto: Udo Allzeit, Karl-Heinz Fischer, Wolfgang Winterfeld, Altbürgermeister Hans-Peter Busch, Roland Haffner, Sprecher Uwe Krause, Horst Kindt, Fördervereinsvorsitzender Ullrich-Michael Bödeker, Tarek Ibrahim, Ehrenwehrführer Peter Kind, Christian Storch und Holger Uven (v.l.n.r.).
 
Foto: Feuerwehr
 

Glinder Ehrennadeln in Gold für ihr Lebenswerk

Auszeichnungen für Holger Uven und Dieter Schütt von der Glinder Feuerwehr.

 

 

weiterlesen: Glinder Ehrennadeln in Gold für ihr Lebenswerk:

Glinder Feuerwehrleute bei Löscheinsätzen in der Silvesternacht ohne besondere Vorkommnisse

Angriffe und Gewalt gegen Einsatzkräfte werden dennoch strikt verurteilt

 

Glinde (fgpr). In der Silvesternacht musste die Mannschaft der Wachabteilung von der Glinder Feuerwehr zu insgesamt vier Einsätzen ausrücken, bei denen vornehmlich durch Feuerwerkskörper in Brand geratene Mülltonnen zu löschen waren.

20 Einsatzkräfte der Glinder Feuerwehr hatten sich mit ihren Angehörigen vorsorglich in der Feuerwache am Oher Weg zur gemeinsamen Silvesterfeier zusammengetroffen und zur Einsatzbereitschaft bereiterklärt. Dabei wurden sie übrigens auch vom Wehrführer der befreundeten Feuerwehr aus Bacharach am Rhein, Volker Reinke, unterstützt, der zusammen mit seiner Familie hierfür extra angereist war.

Während ihrer Silvestereinsätzen widerfuhren den Glinder Feuerwehrleuten keine besonderen Vorkommnisse, geschweige denn Angriffe aus der Bevölkerung. Eher im Gegenteil, wie die diensthabende Führungskraft, die Zugführerin Bianka Bohn, rückblickend berichtet: „Dort, wo wir auf Anwohner trafen, wurden wir ja erwartet, um unsere Löschmaßnahmen zu ergreifen und freundlich in Empfang genommen. Am Ende hat man uns ein gutes neues Jahr gewünscht. In Glinde herrscht Helfern gegenüber Dank und Achtung über unseren Job.“

Dabei spielt wohl möglich das Image der durchweg ehrenamtlichen Feuerwehrleute sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Wehr auf „allen Kanälen“ eine Rolle.

Dennoch machen die Vorkommnisse andernorts auch die Glinder betroffen. Sie fühlen mit den körperlich und psychisch geschädigten Kameraden und Kollegen von Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei in Berlin, im benachbarten Hamburg, im schleswig-holsteinischen Elmshorn, Hannover, Braunschweig, Hildesheim, Garbsen, Vechta, Delmenhorst, Laatzen, Peine, Osnabrück, Offenbach, Frankfurt, Bonn, Hagen, Bochum, Bottrop, Mannheim, Aalen, Heilbronn, Ulm, Stuttgart, Reutlingen, Kehl, Essen, Görlitz,… Allen Betroffenen und Angehörigen wünschen sie eine baldige und vollständige Genesung.

„Gewalt gegen Einsatzkräfte und Helfer geht gar nicht!“, urteilt Glindes Gemeindewehrführer Michael Weidemann. Und weiter: „Die Geschehnisse gehören dringend aufgearbeitet und schonungslos verfolgt. Dabei stehen die jüngst verschärften Gesetze und Strafmaßnahmen vollumfänglich zur Verfügung.“ Zu möglichen Gründen zuckt er die Schultern und kann nur ansatzweise vermuten: „Übermut unter Alkoholeinfluss, Egoismus und Respektlosigkeit, eine Verrohung der Gesellschaft bis hin zur Ablehnung unserer demokratischen Grundordnung und nicht zuletzt Erziehung, Bildung und die Medien?!“

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Karl-Heinz Banse, riet unmittelbar nach den Angriffen in der Silvesternacht zur Aufarbeitung und meinte: „Leider kochen auch in der Debatte um die Ausschreitungen gegen Einsatzkräfte in der Silvesternacht die Emotionen hoch. Das ist in weiten Teilen verständlich. Das Thema jedoch und seine Ursachen mit nüchterner Analyse von Ursachen und den richtigen Mitteln anzugehen, ist ganz sicher zielführender. Schnell sind viele Menschen bereit, die vermeintlich so einfachen Lösungen zu propagieren. In einem aber tatsächlich komplexen Sachverhalt helfen keine einfachen Lösungen. Hier sind nur differenzierte Betrachtung und genaue Analyse hilfreich. Die Bürgerinnen und Bürger und alle Gruppen der Gesellschaft sind hier gefordert: Die Justiz, die Rechtsprechung, die Gesellschaftswissenschaften, die Medien, die Politik – und die Institutionen, die unsere Gesellschaft aufbauen und am Leben halten, etwa die Schulen und Ausbildungsstätten. Deshalb wollen wir die konsequente Anwendung des geltenden Rechtes und eine breite gesellschaftliche Debatte zur Gewalt gegen die, die sich als Einsatzkräfte für andere Menschen einsetzen.“

Foto: B. Bohn/Feuerwehr Glinde

Ehrenamt: Wer hilft uns wenn es brennt? - YouTube