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Glinde (fpr). In ihrer Jahreshauptversammlung zog die Glinder Jugendfeuerwehr jetzt ihre Vorjahresbilanz. Demnach haben die zurzeit 37 Jungen und Mädchen im vergangenen Jahr eine Vielzahl an Aktionen und Ausfahrten erlebt sowie bei Wettkämpfen erfolgreich abgeschlossen. Besonders engagiert sind die Nachwuchsfeuerwehrleute bei den kulturellen Veranstaltungen in Glinde wie der Umweltsäuberungsaktion, dem Osterfeuer, dem Marktfest und anderen Gelegenheiten mehr. Freuen durfte man sich über Neuanschaffungen in Form von Fleecejacken, einem Transportanhänger und neuen Mannschaftszelten.

Für das bereits angelaufene Geschäftsjahr wählten die Jugendlichen einen eigenen Vorstand. Für den in die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr übergetretenen Vincent Hassenstein übernimmt nun Tom Seiffert das Amt des Jugendgruppenleiters. Wieder gewählt wurde Vanessa Rheinsberg als Gruppenführerin, ihre Schwester Sophie Rheinsberg kommt neu in diese Funktion dazu. Jana Böhling als neue Schriftführerin und weiterhin Torvin Thierfeldt als Kassenwart komplettieren den Jugendausschuss.

Jugendausschuss mit ganz viel Power: Vanessa und Sophie Rheinsberg als Gruppenführerinnen, Jana Böhling als Schriftführerin sowie Tom Seiffert als Jugendgruppenleiter und Torvin Thierfeldt als Kassenwart (v.l.) sind der neue Vorstand der Glinder Jugendfeuerwehr. Foto: fpr

Am  23. Januar 2018 war die Staatsministerin Frau Aydan Özoğuz als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration aus Berlin zu Besuch in der Glinder Feuerwache, Oher Weg 8, 21509 Glinde,
um sich hier einen Eindruck über ein Integrationsprojekt der Glinder Feuerwehr in Kooperation mit der Islamischen Gemeinde Glinde e.V. zu verschaffen.
Hintergrund:
Unter dem Titel „Mehr WIR in der Wehr!“, welches auch vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprojekts „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert wird, kooperiert in Schleswig-Holstein der Landesfeuerwehrverband mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., um das Vertrauen von Menschen mit Migrationshintergrund in die Feuerwehrstrukturen zu stärken, die Feuerwehren für die Aufnahme von Menschen mit Migrationshintergrund vorzubereiten, Menschen mit Migrationshintergrund dabei zu begleiten, die Freiwilligen Feuerwehren im Land zu unterstützen und die Feuerwehren hierfür attraktiv und zugänglich zu machen. „WIR“ steht dabei für Willkommenskultur, Integration und Ressourcenvielfalt. In der Stadt Glinde wird das Projekt seit Frühjahr 2017 umgesetzt. Seitdem haben hier eine Reihe von Aktivitäten stattgefunden, sodass die Glinder Feuerwehr und die Islamische Gemeinde damit inzwischen eine erfolgreiche, beispielhafte „Leuchtturmfunktion“ in Schleswig-Holstein einnehmen.
  

 

 

Glinde (ffpr). Seit März, als die Kameraden das Fahrzeug von der Herstellerfirma abgeholt haben, fanden Einweisungen und Übungen mit der neuen Technik statt. Auch den einen oder anderen Einsatz hat das fabrikneue Fahrzeug seitdem schon erfolgreich absolviert. Jetzt wurde es vom Fachhandel und der Stadt offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Glinde übergeben: das rund 370.000 Euro teure Löschgruppenfahrzeug LF 20.

Die neueste Errungenschaft in dem Fuhrpark der Wehr ist ein „absolut innovatives Fahrzeug“ und „zur Vermeidung eines mittelbaren Investitionsstaus ein weiterer Schritt im ewig währenden Marathon des Fahrzeugbedarfplans unserer Feuerwehr“, so Bürgermeister Rainhard Zug in seinem Grußwort. Gemeindewehrführer Michael Weidemann lobte in seinen Dankesworten nicht nur die hervorragende Kooperation mit der Verwaltung und der Politik, sondern schilderte eindrucksvoll die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel bei der Planung und dem Bau des Fahrzeuges.

Mit dieser Ersatzbeschaffung ist die Glinder Feuerwehr nun erst einmal wieder auf dem technisch neuesten Stand. Wehrchef Weidemann verfolgt ein sinnvolles Fahrzeugkonzept, das immer stets den aktuellen Bedürfnissen angepasst wird. Das neue Löschfahrzeug besticht vor allem durch seine Pumpenleistung, den großen Löschwassertank und die Möglichkeit, Schaummittel beizumischen.

Zusammen mit dem „LF 20“ stellte die Wehr auch einen fahrbaren Stromerzeuger als Anhänger in Dienst. Mit einer Generatorleistung von 100 kVA ist die Freiwillige Feuerwehr optimal gerüstet, falls es einmal zu einem länger andauernden, flächendeckenden Stromausfall kommen sollte. Denn damit kann dann nicht nur Strom zum Betrieb elektrischer Geräte erzeugt, sondern auch per Einspeisung der Betrieb des modernen Feuerwehr-Gerätehaus aufrechterhalten werden.

Dietmar Zgaga (Rosenbauer), Jörg Riebel (MAN), Wehrführer Michael Weidemann, Björn Beecken (Kraft) und Bürgermeister Rainhard Zug (v.l.) bei der Fahrzeugübergabe des neuen Löschfahrzeuges an die Glinder Feuerwehr. Foto: ffpr

Glinde (ffpr). Mit einem Team aus acht Einsatzkräften und ihrer Förderin Elsa Eggert machte sich die Glinder Feuerwehr Mitte des Monats mit einem Lösch- und einem Führungsfahrzeug auf große Fahrt quer durch das Bundesland Schleswig-Holstein. Vom Süden bis in den hohen Norden führte der mehr als 170 Kilometer lange Weg. Ziel: die rund 4.000 Einwohner-Gemeinde Süderbrarup im Kreis Schleswig-Flensburg. Auf Einladung und besondere Bitte der Firma team energie GmbH & Co. KG nahm die Wehr hier an einer Evakuierungsübung des Betriebes teil. Dabei übernahmen die sieben Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus Glinde zusammen mit dem stellvertretenden Wehrführer Olaf Erichsen und seinen Kameraden von der örtlichen Wehr aus Süderbrarup Beobachterfunktionen. Sie konnten der Sicherheitsfachkraft der team AG, Tanja Einig und ihren Brandschutzhelfern, am Ende wertvolle Hinweise sowie fachkundige Verbesserungsvorschläge für den Brandschutz in den Gebäuden und auf dem Gelände des Handelsunternehmens geben. Gleichzeitig bot die Einführung in den betrieblichen Brandschutz den jungen Brandschützern Einblicke im Rahmen ihrer Feuerwehr-Ausbildung.

Natürlich erfuhren die Glinder auch einiges über die team AG mit ihren weit über Norddeutschland hinweg bekannten Sparten Energiehandel, Baucenter und Hallenbau sowie Versicherungen. Seit der Eröffnung einer neuen team-Tankstelle in Glinde im Dezember letzten Jahres gibt es eine besondere Kooperation zwischen der Feuerwehr und der team energie GmbH & Co. KG. Auf Initiative des Glinder Gemeindewehrführers Michael Weidemann hatte sich das Handelsunternehmen bereit erklärt, Zapfvorrichtungen zu installieren, über die es der Feuerwehr im Katastrophenfall möglich ist, bei einem Stromausfall weiterhin Kraftstoffe zu tanken. Darüber hinaus stellte team der Stadt und ihrer Wehr zwei entsprechende Pumpen zur Verfügung. Inzwischen profitieren auch andere umliegende Feuerwehren von dieser einmaligen Möglichkeit. Auf gemeinsamen Antrag von Glindes Bürgermeister Rainhard Zug und der Feuerwehr war team-Geschäftsführer Volker Behn im Frühjahr während einer Versammlung des Kreisfeuerwehrverband Stormarn in Hamberge vom Kreisbrandmeister Gerd Riemann würdevoll ausgezeichnet worden.

Unter Beteiligung der örtlichen Presse wurde das Förderschild „Partner der Feuerwehr“ des Deutschen Feuerwehrverbandes nun während des Besuchs der Glinder Wehrleute öffentlich im Hauptsitz der team AG in Süderbrarup angebracht. Dazu griffen beide Geschäftsführer der team energie, Volker Behn und Matthias Born, zusammen mit Olaf Erichsen und dem Glinder Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher zum Schraubendreher. Beim abschließenden Grillimbiss wurden beim gemütlichen Gespräch auch weitere zukünftige Aktionen im Rahmen der Kooperation geplant. Die Feuerwehrleute aus Süderbrarup indes ließen es sich nehmen, den Glindern auch noch ihr Feuerwehr-Gerätehaus zu zeigen und ihren Fuhrpark zu präsentieren, bevor diese sich schließlich mit einer Fülle an neuen Eindrücken und vielversprechenden Beziehungen wieder auf den Heimweg machten.

Tom Reher, Olaf Erichsen, Tanja Einig, Matthias Born und Volker Behn (v.r.) zusammen mit der Glinder Feuerwehr-Mannschaft bei der offiziellen Anbringung des DFV-Förderschildes „Partner der Feuerwehr“ bei der team AG in Süderbrarup. Foto: ffpr

 

Gruppenfoto nach erfolgreicher Evakuierungsübung bei der team AG: Geschäftsführung und Mitarbeiter der team energie zusammen mit den Brandschutzhelfern sowie den Feuerwehrleuten aus Süderbrarup und Glinde. Foto: ffpr

Glinde (ffpr). Durchschnittlich jeden zweiten Tag wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Glinde zu Notfällen alarmiert; insgesamt 16 Einsätze waren laut Statistik neben den alltäglichen Anforderungen zu erledigen. Die Bandbreite reichte dabei von Unwettereinsätzen über Rauchmelder-Auslösungen, Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen, Menschenrettungen, technischen Hilfeleistungen und Brandbekämpfungen.

Der Monat Juni begann stürmisch. Am Abend des 2. Juni drohte in der Straße „An der alten Wache“ ein Baum auf einen PKW zu fallen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ihn jedoch sichern. Ein abgerissenes Ventil mit Schlauch unter einem Waschtisch sorgte am 8. Juni in den Mittagsstunden in einem Reihenhaus in der Eggerskoppel für eine Überschwemmung. Nachdem die Feuerwehrleute die Hauptleitung abgesperrt hatten, machten sich die Hauseigentümer an die Arbeit, das Wasser aufzunehmen.

Vielfach gab angebranntes Essen auf dem Küchenherd Anlass zu Alarmierungen. Dort, wo die Wohnungseigentümer nicht selbst zugegen waren, machten Rauchmelder auf den Brandgeruch aufmerksam. So geschehen am 7. Juni in einer Wohnung in der Avenue St. Sébastien, am 17. Juni in einem Mehrfamilienhaus im Oher Weg und am 27. Juni im Central-Park an der Möllner Landstraße. In allen Fällen setzte die Feuerwehr ihren Druckbelüfter ein, um den Qualm aus Aufgängen und Fluren zu pusten.

Eine große Anzahl von Einsätzen wurde durch Brandmeldeanlagen in Firmen ausgelöst und stellte sich vor Ort als Fehlalarm heraus. Am häufigsten betraf dies das Mühlencenter an der Möllner Landstraße. Hier rückten die Löschmannschaften am Abend des 16. Juni und dann noch zweimal am 21. Juni zu der Tiefgarage des Einkaufszentrums an. Darüber hinaus waren ein Baumarkt in der Wilhelm-Bergner-Straße und ein Industriebetrieb im Biedenkamp das Ziel. Die Anlagen wurden von der Einsatzleitung abgeschaltet und dem jeweiligen Betreiber übergeben.

Brenzlig wurde es aber am Nachmittag des 10. Juni, als in einem Kellerdurchgang des Hochhauses in der Sönke-Nissen-Allee Unrat sowie Kartonage angezündet worden war. Die Glinder Feuerwehr rückte mit einem Löschzug an. Von den knapp 20 Feuerwehrleuten löschte ein Angriffstrupp unter Atemschutzgeräte mit einem Rohr die Flammen ab. Die anderen beförderten den Brandschutt nach draußen und sorgten für eine Belüftung des Gebäudes. Schnell unter Kontrolle waren Flammen gebracht, als am 26. Juni nachmittags rund 10 Quadratmeter eines Knicks „An der alten Wache“ brannten. Die beiden Löschfahrzeuge konnten bereits nach einer halben Stunde wieder einrücken.

Zu den beiden Großfeuern, die am 4. und 5. Juni in einem Recyclingbetrieb in Oststeinbek wüteten, wurde auch die Glinder Feuerwehr zur Nachbarschaftshilfe hinzu alarmiert. Sie stand mit drei Löschfahrzeugen und ihrer Drehleiter in Bereitstellung, bis vor allem Atemschutzgeräteträger bei den Löscharbeiten zum Einsatz kamen. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes musste die Glinder Wehr schließlich noch Wohnungstüren öffnen. Nachdem dies bereits am 7. Juni im Rotdornweg nötig war, eilten die Helfer am 25. Juni zur Möllner Landstraße.

Anliegendes Pressefoto zeigt den Feuerwehreinsatz beim Kellerbrand in der Möllner Landstraße. Foto: Leimig

   

Jahresbericht FF-Glinde 2017  

   
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